Deutscher Gewerkschaftsbund

03.05.2018

Gut besuchte Kundgebungen zum 1. Mai in Schwaben

Unter dem Motto „Solidarität. Vielfalt. Gerechtigkeit“ demonstrierten in der DGB-Region Schwaben wieder rund 3500 Kolleginnen und Kollegen am 1. Mai. Auf insgesamt 14 Veranstaltungen standen dabei vor allem die unzureichenden Vorhaben der Großen Koalition im Mittelpunkt. Auch gäbe es noch viel zu tun, um die Arbeits- und Lebensbedingungen vieler Menschen zu verbessern - und damit auch Rechtspopulismus zu bekämpfen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Mit einem Mehr an sozialer Gerechtigkeit, solidarischer Politik und mehr Förderung der Vielfalt lassen sich die Forderungen auf den Maikundgebungen zwischen Ulm und Augsburg, Lindau und Nördlingen zusammenfassen.

Knapp 5 Monate vor der Landtagswahl appellierte beispielweise der bayerische DGB-Vorsitzende Matthias Jena, der auf der größten schwäbischen Kundgebung in Augsburg sprach, sich im Sinne einer solidarischen Gesellschaft gemeinsam für bessere Lebenschancen und starke Tarifabschlüsse einzusetzen: „Wir machen uns als Gewerkschaften stark für eine solidarische, gerechte und weltoffene Gesellschaft. Wir fordern gute und sichere Arbeit. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen und am Arbeitsplatz mitbestimmen können – und zwar bei Arbeitszeiten, bei Leistungsvorgaben und bei der Personalbemessung. Und wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen finanziert werden können.“

Der DGB rief auf seinen Kundgebungen in Schwaben zur Teilnahme an den Landtagswahlen am 14. Oktober auf und forderte die Kolleginnen und Kollegen auf, sich bei ihrer Wahl an den Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu orientieren und klare Kante gegen Rassismus und rechte Politik zu zeigen.