Deutscher Gewerkschaftsbund

14.03.2013

Gelungener Abend beim DGB Augsburg zum Internationalen Frauentag 2013

Frauen fordern gleichen Lohn wie Männer

Nicole Avramides

DGB / S.Hartmann

Wie auch in den vergangenen Jahren luden die Augsburger DGB-Frauen zum Internationalen Frauentag 2013 in den Kolpingsaal ein und viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter kamen.

In ihren Begrüßungsworten stellte Nicole Avramidis (IG Metall) die frauenpolitische Erfolge, die gerade von den Gewerkschaftsfrauen erkämpft wurden dar, verwies aber auch auf nach wie vor bestehende Defizite und Ungerechtigkeiten. So verdienen Frauen im Schnitt bei gleicher Arbeit und häufig besserer Qualifikation noch immer 23 % weniger als ihre männlichen Kollegen und sind besonders häufig im Niedriglohnbereich tätig. In Führungspositionen oder Aufsichtsratsgremien findet man nach wie vor unterdurchschnittlich wenig Frauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lässt in vielen Fällen zu wünschen übrig.

Erster Sketch der DGB-Frauen

DGB / S.Hartmann

Auf humoristische, aber auch nachdenkliche Art machten sich im Anschluss in drei Sketchen die DGB-Frauen so ihre Gedanken über Gleichberechtigung in Deutschland. Dabei wurden Themen wie gleiche Entlohnung für Frauen, das Armutsrisiko bei Frauen, der Unterschied zwischen Arm und Reich, das geringere Rentenniveau oder die mangelnden Kinderbetreuungsmöglichkeiten thematisiert.

Sandra Dittrich - Dialog mit ihrer toten Mutter

DGB / S.Hartmann

An den Sketchen wirkten mit: Sandra Dittrich, Erika Fuhrmann, Eva Herzele, Tilana Pfeifer, Ethel Runge, Heike Schmitt, Ilona Sommerreißer, Sonja Widhalm, Traudl Wolter.

Den zweiten Teil des Programms bot das Augsburger Chansonkabarett „Die Neuros`n“ dar, das mit seinen teils witzigen, teils frechen Texten schnell das Publikum für sich gewann.

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