Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 06/18 - 07.02.2018

DGB-Senioren fordern Wiedereinführung des Seniorentickets

Änderungsvorschläge der Augsburger DGB-Senioren zur Tarifreform

Die DGB-Senioren Augsburg beschäftigten sich auf ihrer letzten Sitzung ausführlich mit den Änderungen der Tarifreform im Öffentlichen Nahverkehr in Augsburg und übten deutliche Kritik an dem Wegfall des Seniorentickets und den Änderungen im Kurzstreckenbereich. Roland Lösch, der Sprecher der Augsburger DGB-Senioren dazu: „Der Protest gegen Teile der Tarifreform zeigt, dass Nachbesserungen notwendig sind. Mit der Reform in der heutigen Form wird es nicht gelingen, mehr Menschen für die Nutzung des ÖPNV in Augsburg zu gewinnen.“

Auf Kritik stößt bei den DGB-Senioren vor allem die Abschaffung des Seniorentickets. „Das 9-Uhr-Abo ist hierfür kein Ersatz. Viele Fahrten wie beispielsweise zum Arzt oder zu Institutionen müssen vor 9 Uhr absolviert werden und können daher mit dem Abo nicht erledigt werden. Zudem benötigen auch viele Senioren das Ticket nur in den Wintermonaten, weil sie ansonsten das Fahrrad nutzen. Das Abo aber zahlt man für das ganze Jahr, was unnötige Kosten im oft eh schon schmalen Geldbeutel verursacht“, argumentiert Roland Lösch. Für das Kurzstreckenticket fordern die DGB-Senioren, dass es wie bisher für eine Zone oder über Zonengrenzen für fünf Haltestellen gelten müsse, um es finanziell attraktiv zu gestalten.

Mit ihren Forderungen unterstützen die DGB-Senioren auch das Vorgehen des Augsburger Seniorenbeirats, der ebenfalls gegen die Tarifreform in der bestehenden Form Protest eingelegt hat.

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