Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 21/17 - 19.09.2017

Ein Kurswechsel bei der Rente ist nötig

Debong: „Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt hat, muss eine Rente bekommen, von der man in Würde leben kann“

In Memmingen und ganz Bayern hatte der DGB und seine Gewerkschaften durch öffentliche Aktionen kurz vor der Bundestagswahl auf die wachsende Altersarmut aufmerksam gemacht.

Dazu erklärte Ludwin Debong, Vorsitzender des DGB Allgäu: „Wir wollen, dass die Parteien dafür sorgen, dass wieder gilt: Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt hat, muss eine Rente bekommen, von der man in Würde leben kann. Dafür muss jetzt gehandelt werden, das Thema darf nicht auf der sprichwörtlichen langen Bank landen.“

CSU und CDU haben in ihrem Wahlprogramm erklärt, dass sie bis 2030 keinen Handlungsbedarf sehen. Der DGB Allgäu fordert dagegen eine sofortige Stabilisierung des sinkenden Rentenniveaus bei 48% und im zweiten Schritt eine Anhebung auf 50%. Darüber hinaus sind Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und beim Übergang in Rente für Menschen nötig, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum Renteneintrittsalter arbeiten können.

„Die körperlichen und geistigen Anforderungen an die Beschäftigten wachsen immer weiter. Wir wollen nicht, dass diese Menschen dann in Armut landen.“, so Debong abschließend.

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