Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16/17 - 21.08.2017

DGB-Senioren informieren zu Rente und bezahlbarem Wohnraum

Am Montag, dem 21. August, setzen die Augsburger DGB-Senioren die Reihe ihrer Infostände zur Bundestagswahl ab 11:00 Uhr in der Augsburger Innenstadt, Ecke Bahnhofstr./Schaezlerstr., fort. Zentrale Themen sind dieses Mal die Zukunft einer Rente, die zum Leben reicht, und die Frage bezahlbaren Wohnraums.

Seit Monaten läuft die Rentenkampagne des DGB bundesweit erfolgreich und sorgt in der Öffentlichkeit für Aufsehen. Die Augsburger Kreisvorsitzende Silke Klos-Pöllinger verweist dabei auf das im Bundesdurchschnitt geringe Rentenniveau in Augsburg: „Schon heute haben viele Rentnerinnen und Rentner in Augsburg deutlich weniger Geld zur Verfügung. Gerade Frauen, die in der Textindustrie arbeiteten und wenig Geld verdienten, bekommen heute Renten, die kaum zum Leben reichen.“

Roland Lösch, Sprecher der Augsburger DGB-Senioren, befürchtet, dass die Altersarmut in Augsburg wie im Rest Deutschlands weiter zunehmen wird, sollte die Politik den Kurs nicht ändern. „Das Rentenniveau muss zunächst beim heutigen Stand von 48% eingefroren werden und mittelfristig wieder über 50% steigen, sonst droht die Altersarmut weiter anzuwachsen und damit sozialer Sprengstoff. Gerade für Augsburg, wo die Teilzeitquote besonders hoch und die Zahl von Leiharbeitern und Werkverträglern hoch ist, ist ein Umdenken der Regierung bei der Rente von besonderer Bedeutung.“ 

Auf den Teufelskreis aus niedriger Rente und mangelndem bezahlbaren Wohnraum weist das Mitglied des Augsburger Seniorenbeirats Martin Koch hin. „Die Angst im Alter ohne geeigneten bezahlbaren Wohnraum dazu stehen, greift in der Bevölkerung immer mehr um sich. Auch in Augsburg ist es inzwischen schon fast unmöglich, noch geeigneten Wohnraum zu finden, der für Rentner mit geringen Einkünften noch zu bezahlen ist.“ Nicht zuletzt haben die Augsburger DGB-Senioren deshalb eine Resolution erarbeitet, in der sie ihre Forderungen an Stadt, Land und Bund kundtun, um das Wohnungsproblem zu lösen. Die Resolution ist am Infostand am 21. August zu erhalten.

 


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