Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 12/17 - 31.05.2017
Bundesweiter DGB-Aktionstag auch in Schwaben:

Mit deiner Stimme den Renten-Sinkflug stoppen!

In den Morgenstunden haben auch in Schwaben viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an 11 Bahnhöfen und anderen Pendler-Hotspots dafür geworben, die gesetzliche Rente wieder zu stärken. Die Geschäftsführerin der DGB-Region Schwaben und Augsburger DGB-Kreisvorsitzende Silke Klos-Pöllinger war zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Bayern Dr. Verena Di Pasquale sowie dem Bezirksleiter der schwäbischen IG BCE Torsten Falke am Augsburger Hauptbahnhof im Einsatz. Der Geschäftsführer der NGG Augsburg Tim Lubecki sprach am Bahnhof Hochzoll mit Pendlerinnen und Pendlern, seine Kollegin Claudia Weixler von der NGG Allgäu am Hauptbahnhof Kempten.

„Es ist höchste Zeit, den politisch verordneten Renten-Sinkflug zu stoppen und die gesetzliche Rente wieder zu stärken“, sagte Klos-Pöllinger. „Die Reaktionen der von uns Informierten bestätigen, dass bei der Rente unbedingt etwas passieren muss. Und im Wahljahr haben wir alle gemeinsam die Chance, wirklich voranzukommen. Wir fordern die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die gesetzliche Rente in den nächsten vier Jahren wieder stark zu machen. Jede Stimme zählt!“

Auch die ehrenamtlichen Vorsitzenden der übrigen DGB-Kreisverbände in der Region haben mit viel Unterstützung an den Bahnhöfen informiert: Aktionen fanden in Augsburg, Günzburg, Kaufbeuren, Kempten, Krumbach, Lindau, Memmingen und Neu-Ulm statt. Und in Dillingen sind Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter heute ab 15 Uhr unterwegs.

 

Hintergrund:

Um das weitere Absinken des Rentenniveaus zu verhindern, haben die DGB-Gewerkschaften im Herbst 2016 mit Blick auf die Bundestagswahl die Kampagne „Rente muss reichen“ gestartet. Mit dem Pendleraktionstag am 31. Mai erreicht sie ihren nächsten Höhepunkt.

Um die Beitragssätze niedrig zu halten, hatte der Gesetzgeber Anfang des Jahrtausends entschieden, das Niveau der gesetzlichen Rente kontinuierlich sinken zu lassen. Arbeitgeber wurden entlastet, die Beschäftigten sollten stattdessen privat vorsorgen. Aber die Bilanz von 15 Jahren Riester zeigt: man kann nicht privat hinter den Lücken hersparen, die in der gesetzlichen Rente gerissen worden sind. Ohne Kurswechsel droht Arbeitnehmern sozialer Abstieg im Alter. Sinkt das Rentenniveau weiter von 48 Prozent (heute) auf unter 42 Prozent (2045), müssen alle für die gleiche Rente wesentlich länger arbeiten – bei einem Lohn von 2500 Euro wären es z. B. 42 statt 37 Jahre. Und selbst dann läge die Rente nur knapp über der Grundsicherung. Der Deutsche Gewerkschaftsbund will das Rentenniveau zunächst auf dem heutigen Stand stabilisieren und im weiteren Schritt wieder anheben, etwa auf 50 Prozent.

 

Mehr Informationen unter www.rente-muss-reichen.de

 

 

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Hauptbahnhof Augsburg DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Hauptbahnhof Augsburg mit der stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Verena Di Pasquale DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente an der Endstation Straßenbahn Oberhausen DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Bahnhof Memmingen DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Bahnhof Kaufbeuren DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Bahnhof Krumbach DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Bahnhof in Günzburg DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Bahnhof in Kempten DGB Schwaben

PendlerAktionRente

PendlerAktionRente am Bahnhof in Lindau DGB Schwaben

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