Deutscher Gewerkschaftsbund

Neues aus der DGB Region Schwaben

21.02.2017

Silke Klos-Pöllinger zur DGB-Kreisvorsitzenden in Augsburg gewählt

Wahl von Silke Klos-Pöllinger

© Wolfgang Peitzsch

Einstimmig wählte die Augsburger Kreisvorstandschaft Silke Klos-Pöllinger zur neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden des DGB-Kreises Augsburg. Sie folgt damit auf Helmut Jung nach, der den DGB Kreisverband Augsburg bisher führte. Dem DGB-Kreis Augsburg gehören die Stadt Augsburg sowie die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg an. Er entstand – wie die anderen fünf Kreisverbände in Schwaben - nach einer Satzungsreform des DGB 2012. Bereits zuvor war Helmut Jung Vorsitzender des entsprechenden gewerkschaftlichen Gremiums vor Ort.

Zum 1. März 2017 übernimmt Silke Klos-Pöllinger auch die hauptamtliche Geschäftsführung der DGB-Region Schwaben von Helmut Jung, der nach 27-jähriger Tätigkeit für den Gewerkschaftsbund in die Passivphase der Altersteilzeit eintritt.

Augsburg ist für Silke Klos-Pöllinger kein Neuland. Sie studierte an der Universität Augsburg Diplom-Politikwissenschaft und arbeitete bereits von 1998 bis 2004 als Organisationssekretärin für die damalige DGB-Region Augsburg.

2004 wechselte sie dann zum IG BCE Landesbezirk Bayern, wo sie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Frauen/Gleichstellung, Zielgruppenarbeit sowie für Europäische Betriebsräte verantwortlich war. In ihre tarifpolitische Zuständigkeit fielen in dieser Zeit die Bereiche der bayerischen Papier verarbeitenden Industrie und das Vulkaniseurhandwerk sowie die Gablonzer Industrie rund um Kaufbeuren. Ehrenamtlich war sie weiter für die DGB-Frauen aktiv.

Silke Klos-Pöllinger freut sich auf ihre neue politische Aufgabe und möchte die erfolgreiche Arbeit von Helmut Jung fortsetzen.

21.02.2017

DGB Augsburg ruft zu Engagement im Augsburger Integrationsbeirat auf

Auf einer Informationsveranstaltung des DGB Augsburg informierten der SPD-Stadtrat Hüseyin Yalcin und der DGB-Organisationssekretär Wolfgang Peitzsch über die Neubesetzung des Augsburger Integrationsbeirats und riefen zu einem Engagement in diesem Gremium auf. Es sei wichtig in die Arbeit des Integrationsbeirats auch die gewerkschaftlichen Perspektiven und Interessen einfließen zu lassen, so Peitzsch.

Im derzeitigen Integrationsbeirat sind acht Mitglieder der DGB-Liste, die zur Wahl 2012 antraten, vertreten und versuchen, Position für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ergreifen. Der Integrationsbeirat 2017 wird allerdings nicht mehr gewählt.

Der Beirat vertritt ehrenamtlich die Interessen aller Augsburgerinnen und Augsburger zum Thema Migration und unterstützt aktiv die Integrationspolitik der Stadt. Er berät den Stadtrat und unterstützt Aktivitäten von Vereinen und Gruppen. Daneben gibt er interkulturelle Impulse und vermittelt gezielt Kontakte. Ziel ist die Schaffung eines großen Netzwerkes zwischen Menschen mit und ohne Integrationshintergrund.

Die Mitglieder des Beirates werden zukünftig durch ein Auswahlverfahren bestimmt. Alle Augsburgerinnen und Augsburger sind aufgerufen sich aktiv zu bewerben. Das Bewerbungsformular kann über die Homepage der Geschäftsstelle des Integrationsbeirates heruntergeladen (www.augsburg.de/integrationsbeirat) oder dort abgeholt werden (Maximilianstr. 3, 86150 Augsburg). Die Bewerberinnen und Bewerber müssen volljährig und seit mindestens sechs Monaten mit Hauptwohnsitz in Augsburg gemeldet sein. Hauptanforderung an alle sind persönliche Kompetenzen in einem der drei Themen der Ausschüsse.

Die Themen der drei Ausschüsse sind:
1. Bildung, Kultur, Sport
2. Soziales, Asyl, Gesundheit, Recht
3. Wirtschaft, Arbeit, Stadtplanung, Ökologie.

Die Bewerbungen werden anonymisiert und nach einem Punktesystem bewertet. Kriterien sind u.a. eine fachlich passende Ausbildung und Berufsausübung, Sprachkompetenz, ehrenamtliches Engagement, Lebenserfah-rung und interkulturelle Kompetenz. Nach der Bewertung wird eine Liste mit je zehn Bewerbungen für jeden Ausschuss dem Stadtrat vorgelegt. Insgesamt besteht der zukünftige Beirat dann aus 30 Personen.

Für Nachfragen und weitergehende Informationen steht der DGB-Organisationssekretär Wolfgang Peitzsch gerne zur Verfügung.

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